Nach dem Spiel der 1.Damen, am letzten Januarwochenende, sagten die ratlosen, entäuschten und frustrierten Gesichter mehr als 1000 Worte. Heute fehlten der Kampfgeist, die Motivation und die Ideen. “Die Rückrunde ruft!”,hieß es und man hatte sich einiges vorgenommen, doch ein perfekter Start sieht anders aus.

Schon von Beginn an war der Wurm drin. Man lag schnell zurück und hatte Mühe den Anschluss zu halten. Es stimmte hinten und vorne nicht, denn in der Abwehr sprach man sich kaum ab und ließ den Gegnern viele Freiräume. Schlierkamp im Tor war oftmals chancenlos. Im Angriff baute man keinen Druck auf die gegnerische Abwehr auf und suchte viel zu schnell den Abschluss. Doch entweder scheiterte man an der gut haltenden Torhüterin oder verwarf die Bälle übers Tor. (Meschig durfte heute nur die 7-Meter werfen, da es noch zu riskant war richtig mitzuspielen, sie traf 5 von 6 Mal.)

Bei einem Pausenstand von 7:12 war allerdings noch alles drin, so versuchte auch der Trainer nochmal alles aus seinen Mädels rauszuholen und sie mit motivierenden Worten wachzurütteln.
In der zweiten Halbzeit jedoch konnten die SG-Damen keine Aufholjagd starten, die Gegnerinnen bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus und schafften es immer häufiger Tempogegenstoßversuche der SG abzufangen und eigene Aktionen zu starten.

Es schien fast so als wären die Damen wieder bei ihren Anfängen angelangt. Hatte man sich etwa zu viel vorgenommen und kam mit dem eigens gestellten Druck nicht klar ?!
Eins ist sicher, ist man wieder am Anfang angelangt kann es ja nur besser werden!
So fährt man am kommenden Wochenende hochmotiviert nach Eller, um dort am Samstagabend um 19 Uhr in gegnerischer Halle endlich einmal wieder 2 Punkte zu erspielen und dem Trainer nicht auch noch die letzte Hoffnung zu zerstören.
Auch Meschig darf in Eller endlich wieder mitspielen.

Von Angermund trennte man sich aber erst einmal mit 13:23.

Schlierkamp/Moll – Meschig (5/5), Kaets, Blumberg, Ditz, Ehrkamp (5), Mussehl (3), T. Rudloff, S. Rudloff, Kaul, Schwarz, Czichon