Was für eine überzeugende Leistung der Junglöwen, die immer noch ersatzgeschwächt in diesen Spieltag starteten. Lediglich Tim Zeidler meldete sich im Laufe der Woche zurück und bestritt Teile des Mannschaftstraining. Nils Holtmann spult weiter sein Rehaprogram ab, Martin Herzog beginnt seines kurzfristig und der Letzte im Bunde, Philip Hoffmeister, hat seine Nasen-OP erfolgreich überstanden. Auf diesem Weg an alle gute Besserung und schnelle Genesung.

Aber dennoch wusste der Rest der Mannschaft durch eine gute Leistung zu überzeugen. Das Trainergespann Mensger/Glöckler wollte auch aus diesem Derby als Sieger hervorgehen und stellte vor der Partie klar: “Wir gehen hier mit 2 Punkten nach Hause und zeigen das von der ersten Minute an.” Nachdem die Seitenwahl gewonnen wurde, was Jan Roskosch zu nutzen wusste und zur 1:0-Führung einnetzte. Die Abwehr, von Jannik Fröhlich in Abwesenheit von Nils Holtmann organisiert, hielt durch aggressive aber faire Spielweise dicht. Doch auch die Abwehr von den Grün-Weißen stand gut und so hieß es nach gut 15 Minuten 7:2. Dann drehten die Junglöwen richtig auf und der TV stellte die Defensive auf eine offensive 3:2:1-Formation um, was dazu führte, dass Jonas Brauner am Kreis gut durch Cedric Briesemeister und Bastian Linder in Szene gesetzt werden konnte. Nach 30 Minuten hieß es 14:7 aus Sicht des Rudels.

Coach Mensger war durchaus zufrieden mit der Leistung der Seinen. Die Halbzeitansprache musste trotzdem sitzen, denn sonst würde es trotz der hohen Führung noch ein Mal knapp. Das Rudel hatte nämlich so seine Schwierigkeiten mit einigen gegnerischen Spielkonzepten, was den TV-Halblinken Hening von der Groeben im gesamten Spielverlauf zu sieben Toren verhalf. Was mit auch damit zusammenhang, dass Mensger und Glöckler Paul Berg in der zweiten Hälfte komplett aus dem Spiel nahmen. Die Junglöwen ließen sich, aber auch von von der Groeben nicht aus der Ruhe bringen und machten vorne weiterhin ihre Tore und stellten hinten eine gute Deckung. So konnten die ein oder anderen Tore durch Tempogegenstöße erzielt werden, Mitte der zweiten Hälfte stand es dann 21:11, die Führung wurde erstmals zweistellig. Der beruhigende Spielstand machte es dem Trainergespann Mensger/Glöckler einfacher zu entscheiden, Tim Zeidler sein Comeback feiern zulassen. Er kam so noch zu einem Kurzeinsatz.

Aufstellung SG: Leo Loose – Tim Zeidler, Jan Austermühl (5), Bastian Lindner (2), Jan Roskosch (5/1), Moritz Glöckler (2), Eric Betzgen, Jannik Fröhlich, Sean Ebert (1), Jonas Brauner (10/1), Marc Seeger (1)