Eine deutliche Leistungssteigerung forderte das Trainerduo Hoft/Engelen nach der Partie gegen den ART Düsseldorf. Mit dem Tabellendritten Sundwig/Westig war dies zwar keine dankbare Aufgabe für die Junglöwen, doch stimmte über 60 Minuten der Einsatz und die Leidenschaft.

Gleich sechs Feldspieler fehlten am vergangenen Wochenende, was sich in dem ohnehin dünnen Kader sofort bemerkbar machte. Leer sah es aus auf der Bank der Junglöwen, doch sie nahmen den Kampf gegen die physisch überlegenen Gäste an. Trainer Jens Engelen: “Unsere Situation ist ja insgesamt nicht einfach und solche Ausfälle treffen uns natürlich hart. Aber die verbliebenen Jungs haben sich durchgebissen und deutlich besser agiert als in der Woche zuvor. Das wurde auch erwartet, denn wie immer haben wir vor der Partie Dinge abgesprochen, die erledigt werden mussten.”

So entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine muntere Partie, in der vor allem die Angriffsreihen zeigten, was sie können. Dem 16:20 Halbzeitstand gingen zahlreiche Angriffe voraus, in denen die Gäste aus dem Sauerland von ihrer körperlichen Überlegenheit profitierten, die Junglöwen aber immer wieder etwas entgegen zu setzen haben.

“Teilweise haben wir schöne Angriffe vorgetragen, immer wenn wir mit Geduld gespielt und auf unsere Chance gewartet haben. Wir wollten die großen Leute in der Abwehr von Sundwig ans Laufen bekommen, das haben wir hin und wieder geschafft. Allerdings sind 20 Gegentore natürlich viel zu viel. Da war unsere Abwehr nicht in der Lage dagegen zu halten, zu körperlich präsent waren die Gäste. Obwohl sogar noch richtig viele Bälle von unserem Torwart abgewehrt wurden”, so Trainer Jens Engelen.

In der 2. Halbzeit blieb es eine unterhaltsame Partie, allerdings nicht mehr mit dem Gefühl, die Junglöwen könnten die Partie eng gestalten. Sundwig zog Tor um Tor davon, auch begünstigt von den nun häufiger eintretenden Zeitstrafen und dem daraus resultierenden Unterzahlspiel. Der Kräfteverschleiß war zu hoch, die Gäste konnten jederzeit noch nachlegen.

Am Ende verloren die Junglöwen mit 30:43.

Trainer Jens Engelen: “Wir wussten vorher, was auf uns zukommt, doch am Ende ist die Niederlage dann etwas hoch ausgefallen. Natürlich verdient, aber da schwanden letztendlich die Kräfte in der Abwehr. Es war aber gut zu sehen, wie sich einzelne Spieler auf für sie ungewohnten Positionen präsentiert haben. Wir haben nun kommendes Wochenende spielfrei und nutzen die Zeit zur Regeneration und weiterem Training.”