Die Junglöwen der SG Ratingen mussten sich am Sonntag Nachmittag dem ART Düsseldorf geschlagen geben. Sehr stark ersatzgeschwächt unterlag die Mannschaft um das Trainergespann Hoft/Engelen mit 20:29 (12:12).

Neben dem gesperrten Milan Langheinrich fielen kurzfristig auch Kevin Casper und Mathis Stumpf aus. Somit konnten die Junglöwen gerade mal zwei gelernte Rückraumspieler, beides Linkshänder, für diese Partie aufbieten. “Die personelle Situation und kurzfristigen Ausfälle haben uns erneut zum improvisieren gezwungen. Somit hat ein weiterer Linksaußen seine Premiere im Rückraum gegeben und seine Sache sehr ordentlich gemacht. Hier kommt den Jungs die individuelle Entwicklung der letzten Monate entgegen. Über 60 Minuten war es dann aber natürlich sehr schwierig, das nötige Niveau für einen Sieg dauerhaft abzurufen”, so Trainer Jens Engelen.

Die Anfangsphase gehörte dann auch zunächst den Gästen aus der Landeshauptstadt, die fast durchgängig in der ersten Halbzeit führten. Auf bis zu drei Tore wuchs der Vorsprung des ART Düsseldorf an, doch die Junglöwen der SG Ratingen ließen sich davon nicht beeindrucken. Nach und nach, trotz zweier verworfener Siebenmeter, kämpften sie sich wieder heran und nutzten die nun eingetretenen Überzahlsituationen für sich aus. 12:12 hieß es beim Seitenwechsel.

13:12 gingen die Gastgeber dann auch nach der Pause in Führung, doch es sollte die letzte der Partie gewesen sein. Der ART Düsseldorf glich aus und konnte bis zum 14:20 aus Sicht der SG Ratingen davon ziehen. Eine Vorentscheidung, entstanden durch kurze Unkonzentriertheiten im Angriff der Junglöwen, die die Gäste umgehend für schnelle Tore nutzten.

Trainer Jens Engelen: “In dieser Phase haben uns dann konstant die einfachen Tore aus dem Rückraum gefehlt. Die Jungs mussten sehr viel für jedes einzelne Erfolgserlebnis arbeiten, das führte bei dem Kräfteverschleiß irgendwann zu den Fehlern. Im Gegensatz zum Hinspiel hielt aber die gesamte Mannschaft bis zum Ende dagegen und kämpfte vorne wie hinten um jeden einzelnen Treffer.”

Es half jedoch nichts, der binnen zehn Minuten aufgekommene Vorsprung des ART ließ sich nicht mehr einholen. Am Ende hieß es 20:29 aus Sicht der SG Ratingen.