Am Sonntagnachmittag gastierte das Löwenrudel bei der HSG Gruiten/Hochdahl. Auch im dritten Spiel der Rückrunde musste Trainer Hosan die Mannschaft umstellen, da wieder einige Spieler fehlten.

Von Beginn an merkte man die erneute Veränderung. In der Abwehr fehlte die Zuordnung und man agierte zu statisch. Immer wieder gelang es den Gastgebern, den Kreisläufer gekonnt in Szene zu setzen. So musste man schnell einem 3-Tore- Rückstand hinterherrennen. Im Angriff hatte man erneut große Probleme mit der aggressiven Abwehr der Gastgeber. Viele Abspielfehler ermöglichten es ihm, zu schnellen Toren zu kommen. So konnte die HSG die Führung kontinuierlich ausbauen. Zwischenzeitlich verkürzte die Hosantruppe auf 5:4, aber es gelang der Mannschaft nicht, das Spiel zu drehen.

Die Gastgeber hatten immer die passende Antwort parat und nutzten das unkonzentrierte Spiel des Löwenrudels gnadenlos aus, um die Führung wieder auszubauen. Desweitern schwächte man sich durch unnötige 2-Minuten-Strafen immer wieder selbst. Zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit hatte man sich etwas gefangen und konnte einen 11:8-Rückstand in ein 11:11 umwandeln. Dies war vor allem Milan Langheinrich zu verdanken, der mit seinen Toren entscheidend dazu beitrug, den Ausgleich zu schaffen. Erst ein Siebenmeter in den Schlußsekunden der ersten Halbzeit brachte wieder die 12:11 Führung der Gastgeber.

Anfangs der zweiten Halbzeit schien man etwas besser in die Partie gekommen zu sein und konnte direkt zum 12:12 und 13:13 ausgleichen. Mehr noch, konnte man sich kurzeitig sogar eine 13:15 Führung erspielen. Trotz der Führung zeigte der SG- Angriff katastrophale Schwächen. Unzählige Fehlwürfe und Abspielfehler ermöglichten der HSG wieder mit 20:17 in Führung zu gehen. Zwar konnte das Löwenrudel nochmal auf 20:20 ausgleichen, aber wie schon in Durchgang eins gelang der SG keine Führung. Nach dem Ausgleich plätscherte das Spiel so vor sich hin und keiner Mannschaft sollte ein entschiedender Lauf zugute kommen, um dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben.

Ständig wechselte die Führung. Kurz vor Ende der Partie führte das Löwenrudel 23:24 und wieder war es ein Abwehrfehler, der mit 24:24 den Ausgleich brachte. In den letzten Sekunden der Partie hatte man nochmals die Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden, allerdings gelang es dem Angriff nicht, erfolgreich zum Torabschluss zu kommen, sondern man musste noch um das Unentschieden bangen.

Zum Schluss war man mit dem 24:24 gut bedient. Bei der Fülle an Fehlern hätte man sich auch über eine Niederlage nicht beklagen dürfen.

Aufstellung SG: Linskens, Zielke – Bauer (5), Cleven, Glöckler (1), Langheinrich (8), Mensger (4), Hoefges (3), Bakhsh (1), Preuss (2), Remy