Junges Blut für den Regionalliga-Kader der Löwen. Perspektivisch haben die Dumeklemmer den 17-Jährigen Emil Kübler mit einem Zweitspielrecht ausgestattet. Kübler spielt in der Nordrheinliga A-Jugend des HC Düsseldorfs und trainiert bereits seit der vergangenen Saison regelmäßig mit dem Team von Trainer Ace Jonovski. Zukünftig wird der talentierte Linkshänder noch häufiger am Trainingsbetrieb teilnehmen und – sofern keine Überschneidung mit dem Spielplan der HCD-A-Jugend besteht – auch für den Spieltagskader zur Verfügung stehen.

Genau genommen ist der 17-Jährige sogar ein Rückkehrer, denn Kübler lief bereits 2011 in der E-Jugend für die Löwen auf. Später wechselte der Rechtsaußen dann zum ART Düsseldorf und durchlief alle Jugendmannschaften bei den Landeshauptstädten. Mit der A-Jugend scheiterte Kübler zu Beginn dieser Saison knapp in der Qualifikation für die Jugend-Bundesliga und läuft in der laufenden Spielzeit in der Nordrheinliga auf. In selbiger könnte Kübler nun auch im Herrenbereich Spielminuten sammeln. Bereits in der vergangenen Saison trainierte der Linkshänder einmal die Woche mit dem Team von Ace Jonovski und wird dies nun noch häufiger tun. Sukzessive soll Kübler an den Herrenbereich herangeführt werden und nach Möglichkeit auch zu ersten Einsätzen kommen.

Der 17-Jährige Kübler freut sich sehr über sein Zweitspielrecht und sieht „die Möglichkeit bei der SG Ratingen in der Herren-Nordrheinliga zu spielen als große Chance mich trotz meines Alters zu beweisen“. SG-Geschäftsfüher Bastian Schlierkamp freut sich darüber, wieder einen „waschechten Ratinger“ im Kader zu haben – denn wie schon zu seiner E-Jugend Zeit wohnt Kübler nach wie vor in Ratingen. Darüberhinaus ist das Zweitspielrecht Küblers ein nächster Schritt in der Partnerschaft zwischen dem HC Düsseldorf und SG Ratingen, die talentierte Handballer der Region optimal fördern und ausbilden soll. Ein Paradebeispiel für den Erfolg dieses Konzepts läuft in der kommenden Saison sowohl in den Faben des HCDs als auch der Löwen auf: Linkshänder Emil Kübler.