Im fünften Heimspiel der Saison gastierte der HSV Dümpten bei den Löwen an der Gothaer Straße. Die Gäste aus Mülheim reisten mit der Empfehlung von vier Punkten aus den letzten drei Partien nach Ratingen und wollten ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Für die Dumeklemmer war die Zielsetzung klar: Nach den beiden Niederlagen gegen die beiden Spitzenmannschaften Bergischer HC und Bergische Panther sollte die Trendwende eingeleitet werden.

Die Zuschauer in der Höhle der Löwen sahen das erwartbare zähe und kampfbetontes Spiel auf unterem Verbandsliganiveau. Die Dümptener setzten auf ihre bewährte aggressive Spielweise, gegen die es den Dumeklemmern zu selten gelang, entsprechende Lösungen zu finden.

Zu Spielbeginn startete die SG zunächst gut in die Partie. Die Abwehr stand sicher, Benjamin Karmaat im Tor konnte einige Bälle entschärfen und sogar einen eigenen Treffer erzielen. Folgerichtig führten die Löwen nach 13 Minuten mit 5:3. Bis kurz vor der Halbzeitpause entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel, in dem es keiner Mannschaft gelang eine dauerhafte Führung herauszuspielen. 90 Sekunden vor der Pause erzielte Niklas Wergen per sehenswertem Treffer aus dem Rückraum das 16:14. Trotz klarer Absprachen während der Auszeit konnten die Löwen den Vorsprung jedoch nicht halten. Durch zwei individuelle Fehler glichen die Gäste auf 16:16 aus.

Wieder einmal startete die SG schwach aus der Halbzeit. In der 36. Minute ging der HSV erstmals mit drei Treffern in Führung. Zwar kämpften sich die Löwen in den folgenden zehn Spielminuten noch einmal zurück ins Spiel und glichen zum 23:23 aus. In der Schlussviertelstunde fanden sich dann jedoch kaum noch Lösungen mehr gegen die sicher stehende Abwehr der Dümptener und ihren Torhüter André Lagerpusch. Nach 60 Minuten stand dementsprechend eine verdiente 29:33 Niederlage auf der Anzeigetafel.

Nach nunmehr drei Niederlagen in Folge richtet sich der Blick der Dumeklemmer auf die untere Tabellenhälfte. In den beiden ausstehenden Spielen bis Weihnachten gilt es dringend zu punkten. Hierfür muss vor allem die Körpersprache und die Abwehrarbeit verbessert werden. Denn 33 Gegentore gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe werden Erfolge auch zukünftig schwer machen.

Aufstellung: Karmaat 1, Loose – Wergen 7, Schlierkamp 6/2, Enders 5, Steppke 3/1, Plaumann, Blumenthal 2, Ludorf 1, Oppitz 1, Lindner, Palankov.

Spielfilm: 0:1, 5:3, 7:6, 10:8, 16:14, 16:16 (Halbzeit), 17:20, 23:23, 27:31, 29:33