Pressemitteilung des Verbandes

In einer fast 90-minütgen Videokonferenz tagten am vergangenen Donnerstag der Vorstand des Handball Nordrhein e.V. gemeinsam mit den Vertretern der Regionalligavereine der Männer, um über die weitere Vorgehensweise zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Regionalliga Nordrhein zu beraten. Unter dem Arbeitstitel „Perspektive Regionalliga“ wurde in der sachlich und lösungsorientiert verlaufenen Sitzung deutlich, dass sowohl die Verantwortlichen der Verbände als auch die Vereine der Regionalliga ein großes Interesse an einer gemeinsamen Vorgehensweise zur Bewältigung der aktuellen Situation haben.

Auch wenn über den zukünftigen Modus noch nicht entschieden wurde, besteht Einigkeit in folgenden Eckpunkten für die nahe Zukunft:

  1. Die Parteien möchten in jedem Fall einen sportlichen Abschluss der Spielzeit 2020/21.
  2. Sollte der Handballsport durch die politisch Verantwortlichen in NRW im Januar wieder zugelassen werden, strebt der Handball Nordrhein e.V. einen Wiederbeginn der Saison am 06.02.2021 an.
  3. Eine vierwöchige Vorbereitung wird angestrebt, um die körperliche Fitness für den Spielbetrieb zu erlangen und Verletzungsrisiken bestmöglich zu vermeiden.
  4. Die Saison soll, sofern möglich, mit dem Wochenende vom 05.06.2021 abgeschlossen werden.
  5. Der Meister der Regionalliga Nordrhein soll in die 3. Liga aufsteigen.

„Es war ein sehr positives und konstruktives Gespräch zwischen allen Beteiligten. Die Vereine haben im Vorfeld der Sitzung Vorschläge für einen zukünftigen Modus erarbeitet, die wir jetzt prüfen werden. Das definierte Zeitfenster würde trotz der Umstände einige Möglichkeiten eröffnen. Wir haben uns für Mitte Dezember zu einer weiteren Sitzung verabredet, um die Beschlüsse der nächsten Bund-Länder Konferenz in die Überlegungen einfließen lassen“ sagt Lutz Rohmer, Vorsitzender des Handball Nordrhein e.V.