Als vierten Neuzugang holt sich die SG Ratingen Damian Janus ins Boot. Janus kommt vom OSC Rheinhausen aus der 3. Liga und ist mit seinen 23 Jahren ein junger, jedoch robuster Kreisläufer, der vor allem seine Stärken in der Abwehr hat. Besonders im Deckungsinnenblock soll der 1,97-Meter-Hühne die SG verstärken. Manager Schlierkamp kommentiert den Transfer folgendermaßen: “Damian wird uns helfen, unsere Deckungsschwäche abzulegen. Er ist jung und ehrgeizig. Damit passt er voll in unser Profil.” Der Duisburger kennt seine zukünftigen Mitspieler Bartmann, Schult, Kasal und eben Schlierkamp bereits aus seiner Zeit in Uerdingen und freut sich, erneut im gleichen Trikot antreten zu können.

“Ich bin total begeistert vom Projekt in Ratingen, mit dem was dort alles aufgebaut wurde. Ich möchte der Mannschaft unbedingt weiterhelfen, sich in der Oberliga gut zu etablieren und freue mich vor allem auf den Trainer”, erklärt Janus. Der damalige Rückraumspieler schulte nach einer Schulterverletzung auf die Kreisläuferposition um, auf der er sowohl in Uerdingen als auch beim OSC sein Können unter Beweis stellen konnte. Auf dieser Position ist übrigens auch sein Zwillingsbruder Sebastian im Einsatz, so dass man schon fast von einer Familientradition sprechen kann. “Diese Umschulung zeigt, dass er ein wandelbarer Spieler und willig ist, sich weiterzuentwickeln”, ergänzt Schlierkamp. Auch diese Eigenschaft weiß die SG in ihrer Situation zu schätzen, schließlich braucht ein neues, ehrgeiziges Projekt die nötige Flexibilität.

Neben Janus und Bartmann wird zusätzlich auch Anouar Fritzenwanker Mitglied im Herrenkader sein. Er wird sein letztes Juniorenjahr im Bundesligakader unter Hoft und Engelen genießen können und ist parallel bei den Herren als dritter Kreisläufer eingeplant. Der ehemalige Magedeburger trifft demnach in der A-Jugend genau auf den Trainer, der bereits Kasal, Janus, Schult und die Schlierkamp-Brüder im Jugendbereich ausbildete.

Der aktuelle Kreisläufer Max Seidel wird die zeitliche Belastung in der Oberliga aufgrund seines Medizinstudiums in Bochum nicht mehr schaffen können und verlässt die SG schweren Herzens in Richtung Kettwig. Sein Einsatz rund um das Projekt und in den verschiedenen Herrenmannschaften wird jedoch ein großes Loch hinterlassen. Julian Sommer, Seidels jetziger Partner am Kreis, wird in der kommenden Saison nur noch Trainingsgast sein können, da er parallel zu seinem Studium vermehrt arbeiten wird. Mahés Spielkonzepte über den Kreis lassen Sommer in vielen Spielen zur Schlüsselfigur werden, wodurch er mit zahlreichen Treffern zum Erfolg der Mannschaft beiträgt. Im Rückraum ist durch die erneute Zusage von Richard Graefe aber für Kontinuität gesorgt.