Die 1.Damen hatte am vergangenen Wochenende die Chance am punktgleichen Spitzenreiter SFD mit einem Sieg vorbeizuziehen und selbst an die Tabellenspitze vorzurücken.
Doch leichter gesagt als getan.
Den Zuschauern wurde ein packendes Spitzenspiel geboten, welches bis in die letzten Sekunden spannend und nervenaufreibend war.

Blickt man nun einige Tage nach dem Spiel auf dieses zurück, sind sich sowohl Spielerinnen als auch Trainer einig, dass die Niederlage durch die miserable erste Halbzeit zustande kam.

100%ige Chancen im Angriff wurden leichtfertig vergeben, hinzu kam Pech und Nervosität. Die Gegner hingegen nutzten gnadenlos jede Kontermöglichkeit aus, und so sah der Spielstand nach der ersten Halbzeit gar nicht gut aus für die SG Damen.
Mit einem frustrierenden 4:12 ging man in die Kabine.

Doch von Aufgeben – keine Spur!
Trainier Rolf Schlierkamp fand die richtigen Worte und schaffte es die Mädels wieder wach zu rütteln und mit neuem Kampfgeist in die zweite Hälfte des Spiels zu schicken.

Tatsächlich gelang es der SG Mannschaft, beispielsweise auch durch Abwehrumstellung, schnelle Tore zu erzielen und selbst die eigene Abwehr dicht zu halten. So gelang es sich Schritt für Schritt wieder ran zu kämpfen. Das Team putschte sich gegenseitig hoch und man hatte es fast zum Ausgleich geschafft… Doch die Zeit machte nun einen Strich durch die Rechnung.

Einige Sekunden vor Schluss – Spielstand 20:21 gegen die SG – konnte man den Ball in der Abwehr erobern, Isabell Ehrkamp war schon zum Tempogegenstoß durchgestartet, bekam den Ball…. die letzten Sekunden, der Wurf kam … doch dieser wurde von der gegnerischen Torhüterin in der letzten Aktion des Spiels gehalten.

So musste man trotz super starker zweiter Halbzeit einsehen, dass man nicht nur mit einer starken Halbzeit ein Spiel gewinnen kann. Der Rückstand aus der ersten Halbzeit war einfach zu groß.
Doch keiner lässt den Kopf hängen! Kommendes Wochenende ist Rückrundenstart und man erwartet in eigener Halle die SG Zons, welche man im Hinspiel mit einem klaren 8:18 schlagen konnte.

Pantke, Glöckler (1) – Meschig (7), Kaets, Schwarz, Niermann (3), I. Ehrkamp (3), Sterk (3), K. Ehrkamp (3), Rudloff, Blumberg