Spielbericht: HTV Sundwig/Westig – SG Ratingen mA 31.03.2014: Spielbericht: HTV Sundwig/Westig – SG Ratingen mA

Die Junglöwen der SG Ratingen erwiesen sich auch in ihrem letzten Auswärtsspiel der aktuellen Bundesligasaison als gute Gäste und ließen die Punkte  im Sauerland. Gegen Sundwig/Westig mussten sie sich 25:43 geschlagen geben.

Dabei fing die Partie zunächst gut an. Nach fünf Minuten war eine 4:3 Führung für die Mannschaft um das Trainergespann Hoft/Engelen herausgespielt. Doch die Defensive der Junglöwen brauchte eine gewisse Zeit, um ins Spiel zu finden und machte es den Gastgeber streckenweise zu einfach. Im Angriff musste durch die kompakte Abwehr der Sauerländer um jedes Tor gekämpft werden, selten kam die SG zu einfachen Toren. Dies änderte sich dann Mitte der 1. Halbzeit und durch mehrere Tempogegenstöße konnte der bis dahin erlittene Rückstand wieder aufgeholt werden. Sundwig zeigte sich aber unbeeindruckt, nutzte erneut die Fehler im Angriff der Junglöwen um mit einer Führung in die Pause zu gehen. 15:19 hieß es aus Sicht der SG Ratingen. Trainer Jens Engelen: “Wir haben ordentlich begonnen,  uns aber von Anfang an schwer im Rückraum getan. Es wurde zu langsam gespielt um der Abwehr von Sundwig gefährlich zu werden. Immer wenn wir mal mit Tempo gespielt haben, waren wir erfolgreich. Sundwig hat das clever gemacht und in der 1. Halbzeit vermehrt von unseren Fehlern profitiert. Die 2. Halbzeit war dann allerdings ein ganz anderes Bild.”

Denn der Plan, die vier Tore Rückstand durch weitere gute Leistung bis zum Ende der Partie langsam zu verringern, musste bereits nach wenigen Minuten aufgegeben werden. Nichts lief mehr zusammen im Angriff, die Gastgeber vergrößerten durch etliche Tempogegenstöße stattdessen den Abstand immer weiter. “In dieser Form war es bislang selten in dieser Saison zu sehen. Es funktionierte rein gar nichts mehr, die Absprachen wurden nicht eingehalten, nur ganz wenige Chancen heraus gearbeitet. Da fehlen uns dann im Rückraum aktuell verletzungsbedingt die Alternativen, um den Jungs auch mal eine Pause zu geben und sich neu einzustellen. So mussten sie da leider alle bis zum Schluss durch und das spiegelt sich natürlich im Ergebnis wieder”, so Jens Engelen.