Löwen halten nur 40 Minuten mit 31.01.2017: Löwen halten nur 40 Minuten mit
Lichtblick: Lars Jäckel (4 Tore)
Das Rudel wehrte sich im Spiel gegen die favorisierten Piraten aus Leichlingen nach Kräften. Im kämpferischen Bereich stark verbessert gingen die Löwen dennoch mit einem klaren Rückstand in die Halbzeit. Die beste Phase des Dumeklemmerspiels brachte den 16:18-Zwischenstand, am Ende allerdings setzt sich der LTV souverän durch.

Die Löwen kleben am Tabellenende fest. Auch wenn Punkte gegen den Tabellenvierten aus Leichlingen in der aktuellen Situation einem kleinen Wunder gleichgekommen wären, das Rudel hätte sie dringend gebraucht. Denn die Konkurrenz um den Klassenverbleib sammelt sich seine Zähler Stück für Stück zusammen, sieben sind es nun zum rettenden Ufer. Weiter geht es am Sonntag in Krefeld.

Zum Start der Partie zeigten die Löwen gleich ihren Willen, die Schmach vom Neuss-Spiel vergessen zu machen. Es wurde gebissen und gekratzt, einzig die Belohnung hierfür verwehrten sie sich selbst. Vorschnelle Abschlüsse ermöglichten dem Gast das, was er am liebsten hat: Einfache Tore aus erster oder zweiter Welle. Zum zwischenzeitlichen 6:10 (14.) hatte Simon Breuer getroffen und auch beim 10:14 (23.) waren die Gastgeber noch in Schlagdistanz, doch die Defensive des Rudels blieb das Manko des Abends. Mit 11:17 wurden die Seiten gewechselt.

Es folgte die stärkste Phase des Rudels, aus der man ohne weiteres den bisherigen Saisonverlauf nachskizzieren kann. Am oberen Ende des Leistungsbereichs sind die Löwen konkurrenzfähig und in der Lage, auch routinierten Teams die Stirn zu bieten. Einziges, aber entscheidendes Problem: Die Dauer des Verweilens in diesem Bereich ist eindeutig zu kurz. Gegen Leichlingen brachte die wieder nur kurze Stippvisite innerhalb von 200 Sekunden (!) einen 5:1-Lauf und das 16:18 aus Löwensicht. Auf einmal war alles wieder da: Körpersprache, Feuer, Zuschauer. Doch so schnell dieser Zustand auch aufkam, zu schnell war er wieder verpufft. Leichlingen fing sich, hielt bis zu Lars Jäckels 18:21 (39.) das Rudel auf Abstand.

Der Rückstand vergrößerte sich bis zum 19:26 (44.) und auch ein Doppelschlag von Bastien Arnaud vermochte nicht, die Löwen wieder ernsthaft in Schlagdistanz zu bringen. Der Rest des Duells verkam zum Tag des offenen Tors. Mit 28:37 unterlag die SG einem Gegner, der nicht mehr tun musste als sein konstantes Niveau zu halten, ohne zu glänzen.

Aufstellung SG: Ferne, Zindel – Müller (4), Breuer (3), Kasal (1), Jacobs (1), Schütte (7/5), Schlierkamp, Maesch (2), Jäckel (4), Bartmann (1), Worm (1), Arnaud (4)