mA-Jugend 3. bei Quali – nächster Schritt am 15.+16.5. 28.04.2015: mA-Jugend 3. bei Quali – nächster Schritt am 15.+16.5.
Geht beinahe komplett in die neue A-Jugend des Löwenrudels – Die B-Jugend aus 2014/2015
Am vergangenen Wochenende fand die Kreisqualifikation in Düsseldorf statt. Obwohl das Weiterkommen schon im Vorhinein feststand, wollten die Junglöwen an der Rückertstraße sich von ihrer besten Seite präsentieren und eine bestmögliche Platzierung herausspielen. Der fast komplette 98er Jahrgang der vergangenen Saison, welchen nur Kenneth Hubicki verlassen hatte, wurde durch einige Spieler des 97er Jahrgangs ergänzt und wollte direkt am Samstagmorgen im ersten Spiel gegen den ART Düsseldorf, die Rather Handballer ärgern.

Nach einer hervorragenden ersten Hälfte der Ratinger, mit anfänglicher 3:1 Führung, fingen sich die Düsseldorfer ein wenig und konnten durch den Endstand von 12:18 eine Überraschung verhindern. Dennoch sorgte die starke Vorstellung für Aufsehen in der Halle und machte vielen deutlich, dass mit der Ratinger A-Jugend durchaus zu rechnen ist. Die halbstündige Pause wurde dann genutzt um zu regenerieren und sich für das letzte Spiel an diesem Tag gegen die JSG Haan/Hilden vorzubereiten. In diesem Spiel sollten nun die ersten beiden Punkte eingefahren werden. allerdings hatte die SG anfänglich etwas Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und konnte keinen deutlichen Vorsprung herausspielen. Dies sollte sich aber zum Glück in der zweiten Halbzeit ändern und die Junglöwen zogen mit Hilfe einer verbesserten Deckung und vielen Tempogegenstößen davon. Durch die deutlichere Führung, lief im Angriff der Ball auch wieder deutlich besser, sodass am Ende ein zu keiner Zeit gefährdeter 25:10 Sieg zu Buche stand.

Mit diesem positiven Resultat standen die Zeichen am folgenden Sonntagmorgen für einen echten Handballfight gegen den Neusser HV eigentlich relativ gut, sollte man meinen. Allerdings als die Unparteiischen um 10 Uhr die Partie anpfiffen, sah es zuerst gar nicht nach einem umkämpften Spiel aus. Denn die Ratinger A-Junioren ließen jegliche Euphorie vom Vortag vermissen, verschliefen die erste Halbzeit und ließen die Neusser durch einfache Tore zum Erfolg kommen. Auch im Angriff fanden die Junglöwen oft nicht das richtige Rezept gegen die Neusser Hintermannschaft, und wenn es dann doch zum Abschluss kam stand noch ein glänzend aufgelegter Keeper zwischen den Pfosten. Die schwächste Phase im Turnierverlauf hatte dann einen 6-Tore Pausenrückstand zur Folge. In der Halbzeit nahm sich dann die Ratinger Truppe eine deutliche Leistungssteigerung vor und wollten den starken aber schlagbaren Neussern Paroli bieten. Nach dem Seitenwechsel gingen die Junglöwen in der Abwehr gegen verblüffte Gegner robuster zur Werke und waren im Vergleich zur ersten Halbzeit wie ausgewechselt. Im Angriff lief der Ball auch besser und der Neusser Vorsprung schrumpfte von Angriff zu Angriff. Je länger das Spiel dauerte, desto spannender wurde es, sodass die Zuschauer dann doch noch einen Handballfight geboten bekamen. Trotz der starken Schlussphase reichte es am Ende auf Grund der schwachen ersten Hälfte nicht ganz und der Neusser HV gewann äußerst knapp mit 12:13.

Auch aufgrund des am Ende enttäuschenden Spiels wollten die Junglöwen noch einmal alle Reserven für das Lokalderby gegen den TV Ratingen bündeln. Da sich beide Mannschaften in der Anfangsphase keinen Zentimeter schenkten und in den ersten Minuten auf eine stabile Deckung konzentrierten, kamen nicht allzu viele Tore zu Stande. Man sah, dass beide Teams dieses prestigeträchtige Duell unbedingt für sich entscheiden wollten. Doch mit zunehmender Spieldauer zeigten die Spieler der SG wer den besseren Handball spielen konnte und brachten auch im Angriff eine überzeugende Leistung aufs Spielfeld. Am Ende bezwangen die Junglöwen die Stadtrivalen verdient mit 19:12 und konnten die Halle mit positiver Stimmung verlassen. Als dann auch alle restlichen Spiele absolviert waren stand fest, dass die SG Ratingen die Kreisqualifikation als Drittplatzierter abschließen sollte. Die Mannschaft kann mit diesem Ergebnis völlig zufrieden sein, auch wenn vielleicht der zweite Platz durch eine konstantere Leistung möglich gewesen wäre.