Vorbericht: SG Ratingen – HSG Handball Lemgo (Sa., 18 Uhr) 26.02.2016: Vorbericht: SG Ratingen – HSG Handball Lemgo (Sa., 18 Uhr)
Voller Einsatz auch gegen Lemgo: Flo Schlierkamp im Spiel gegen Soest
Zum ersten Heimspiel nach zwei Auswärtspartien empfängt das Löwenrudel am Samstagabend (18 Uhr) die HSG Handball Lemgo. Mit der Bundesligareserve des großen TBV präsentiert sich ein unangenehmer Gegner in der Höhle der Löwen, der dem Rudel im Hinspiel eine empfindliche 28:35-Schlappe zufügte. Nach zuletzt zwei Siegen befindet sich die Truppe des Trainergespanns Breuer/Ratka aber wieder im Aufwind, mit einem Erfolg könnte sie sich noch weiter von den Abstiegsrängen entfernen.

Die junge Mannschaft aus dem Lipperland befindet sich, wie das Löwenrudel auch, im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei ließ sie nach einer kleineren Schwächephase im Januar zuletzt aufhorchen. Mit einem Auswärtssieg in Leichlingen und einer Punkteteilung gegen Longerich sammelte das Team Selbstvertrauen und so werden die Jungs um Coach Christian Plesser in Ratingen alles daran setzen, auch in Ratingen doppelt zu punkten. Mit von der Partie könnte ein Weltmeister von 2007 sein: Florian Kehrmann ist nicht nur Trainer der Bundesligamannschaft, sondern als Spieler auch regelmäßiger Unterstützer der “Youngsters”. Das er rein gar nicht verlernt hat, zeigte er nicht zuletzt mit seinen sieben Toren im Remis gegen Longerich. Hier ersetzte er den Toptorschützen der HSG, Philip Vorlicek, der im bisherigen Saisonverlauf schon 112 Tore erzielen konnte.

Die Löwen konnten sich nach einem schwachen Start in das neue Jahr nun ein wenig fangen. Zwei wichtige Siege verbuchten sie zuletzt und ginge es nach Spielertrainer Simon Breuer, käme am Samstag ein weiterer hinzu: “Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt klar machen. Gegen Lemgo haben wir eine große Chance, den nächsten Schritt auf diesem Weg zu gehen.” Das es schwer werden wird, weiß Breuer aber genauso gut und ergänzt: “In Lemgo hatten wir nach einer schwachen Leistung nichts zu melden. Jetzt können wir es besser machen, müssen dafür aber die richtige Einstellung finden.”

Bis auf die langzeitverletzten Johann Oesterwind und Arthur Giela sind alle Akteure einsatzbereit.