Löwen holen sich auch im Volmetal die Punkte 21.02.2016: Löwen holen sich auch im Volmetal die Punkte
Erleichterung im Löwenrudel nach dem zweiten Sieg in Folge
Den Löwen gelingt beim “Team der Stunde” der zweite Sieg in Folge. In Hagen-Dahl traten die Dumeklemmer zum zweiten Mal in Folge auswärts an und meisterten auch diese Aufgabe, vergrößerten gar den Abstand auf die Abstiegsränge auf nunmehr sieben Zähler. So soll es weitergehen im Rudel.

Kaum eine Mannschaft war in den letzten Spielen so erfolgreich wie der TuS Volmetal. Sechs der letzten sieben Spiele gingen an die Hagener, nach einer langen Durststrecke kämpften sich Coach Stefan Neff und seine Jungs so wieder an das Tabellenmittelfeld heran. Mit einem weiteren Sieg wären sie gar gleichgezogen mit dem Rudel und hätten sich für die herbe Klatsche im Hinspiel revanchiert. Auf Seiten der Löwen war das Trainergespann Breuer/Ratka darauf bedacht, den Spielern die trügerische Tabellensituation zu erkennen. Von Platz fünf bis vierzehn ist bei verbleibenden neun Partien noch nichts entschieden, auch die Löwen können nach wie vor in eine bedrohliche Lage geraten, sollten Erfolge dauerhaft ausbleiben.

Den Start in einer nicht gänzlich gefüllten Sporthalle in Hagen-Dahl entschieden die Gastgeber für sich. Zwei Heimtreffer beantwortete Simon Breuer erst nach knapp vier Spielminuten, eine gewisse Anfangsnervosität war den Dumeklemmern anzumerken. Zwar brachte Yannick Eckervogt seine Farben gar in Front (2:3, 6.), die Abschlüsse seines Teams aber blieben oft zu ungenau. Ein roter Faden, der sich besonders in der Schlussphase der Partie zu einem dicken Tau entwickelte. Zunächst jedoch nutzte der TuS die Ratinger Schwäche, blieb trotz der Treffer von Flo Schlierkamp (6:5, 12.) und Mike Schulz (11:10, 20.) in Front. Dass sich die Führung drehte, verdankten die Löwen auch einem seit Wochen stark aufspielendem Fabian Bednarzik. Der erst im Laufe der Saison zum Rudel  gestoßene Halblinke netzte zwei Treffer zur 12:14-Löwenführung (25.), Volmetal aber blieb dran, glich bis zur Pause zum 16:16 aus.

Nach dem Pausentee setzten sich die Gastgeber kurzzeitig ab, den zwischenzeitlichen 19:16-Rückstand kehrten Treffer von Schulz (2), Schlierkamp und Bartmann aber ins Gegenteil. Das Rudel war am Drücker, stellte eine stabile Abwehr. Einzig die Chancenauswertung verhinderte, dass das Spiel frühzeitig kippte. So blieb der TuS in Schlagdistanz, war trotz der frühen roten Karte gegen Rückraum-Ass Domaschk genauso nah am Punktgewinn wie die Gäste. Über die Stationen 24:24 (50.) und 25:25 (56.) steuerte die torarme Endphase der Entscheidung entgegen. Dann aber erzwang mit dem Glück des Tüchtigen Yannick Eckervogt das 25:26, den Sack zu machte in Unterzahl Mike Schulz knappe 40 Sekunden vor dem Ende zum 25:27.

“Wir haben gekämpft und konnten uns auf unseren starken Innenblock mit Damian und Ingo verlassen. Aber wir haben viel zu viel verschossen, das Spiel damit unnötig spannend gemacht und hatten am Ende Glück. Es hätte auch anders ausgehen können. In Zukunft müssen wir an der Chancenverwertung arbeiten, aber wir kommen so langsam wieder ins Rollen und wollen uns so weit wie nur eben möglich von den unteren Tabellenregionen fern halten”, resümiert Richard Ratka nach den zweiten Erfolg in der Fremde in Folge, der den Abstand zu den Abstiegsrängen auf sieben Zähler anwachsen lässt.