Erfolgreichster Ratinger Handball-Club aller Zeiten 20.05.2015: Erfolgreichster Ratinger Handball-Club aller Zeiten
Einmal in Fahrt nur noch schwer aufzuhalten: Sebastian Bartmann und die SG Ratingen
Nachdem das Löwenrudel bereits im letzten Jahr der erfolgreichste Handball-Club in Düsseldorf und Umgebung war und selbst Europas größte Handball-Zeitschrift „Eines der erfolgreichsten Projekte im deutschen Handball“ titelte, kann man nun mit Fug und Recht behaupten, die erfolgreichsten Ratinger Handballer aller Zeiten zu sein. Zuallererst sticht der Erfolg der ersten Mannschaft ins Auge. Darüber hinaus gibt es aber auch weitere kleine Erfolge zu feiern. In diesem Zusammenhang wurden wie in jedem Jahr weitere Meilensteine erreicht.

Im Jahr der Jugend wurde beispielsweise verstärkt der Fokus auf die Jüngsten gerichtet. Außerdem unterstützen mittlerweile so viele Zuschauer wie in keiner anderen Ratinger Sportart die Löwen bei ihren Heimspielen. Damit ist zumindest stadtintern König Fußball bereits überholt worden. Auch in der Vermarktung gab es nicht zuletzt durch die Gründung des Löwen-Clubs Fortschritte. So können Handballfans alle Spiele und Pressekonferenzen im Nachhinein im Internet anschauen. Außerdem wurden in der Sporthalle Gothaer Str. erste Schritte eines Optik-Konzeptes umgesetzt.   Rückblick

Die erste Herrenmannschaft startete denkbar schlecht in ihre erste Drittligasaison. Trotz alledem ließen sich die Aktiven und ihr Umfeld nicht beirren, dachten unabhängig vom großen Verletzungspech an ihre eigene Stärke. Dies sollte sich auszahlen und so schlossen die Löwen ihre erste Saison in der dritten Handball-Bundesliga auf einem sensationellen achten Platz ab. Im Hinblick auf die Kaderplanung wird nun wiederholt auf Kontinuität gesetzt. Fast schon traditionell verlassen kaum Spieler den Kader und geholt werden entweder junge Talente oder echte Verstärkungen. Demzufolge heißt das Rudel Malte Jaeger , Yannick Eckervogt und Simon Breuer herzlich willkommen. Einzig auf der Linkshänderposition wird sich noch etwas tun. Von den sportlichen Wettkämpfen abgesehen wird sicherlich auch das Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten GWD Minden in Erinnerung bleiben, das der Ex-Höseler Horst „Hotti“ Bredemeier ermöglichte.

Die zweite Herrenmannschaft konnte nach ihrem Aufstieg die Klasse halten und fokussiert sich nun mit neuem Konzept vor allem auf die kommende Spielzeit. An die erfolgreiche Arbeit von René Hosan knüpft nun Leszek Hoft an. Der bundesligaerprobte Trainer hat kein geringeres Ziel als den Aufstieg ausgelobt. Deshalb werden Spieler aus der ersten Mannschaft den Kader verstärken und junge Spieler aus der eigenen Jugend eingesetzt.

Aufgrund einer Reform des Handballkreises steigen die dritte und vierte Herrenmannschaft auf. Durch die Aufstockung in den ersten beiden Teams werden die Dritte und Vierte noch einmal personell aufgerüstet, so dass die Trainer Andreas Wirtz und Nico Helfrich zuversichtlich in die neue Saison blicken.

Auch bei den Löwinnen gibt es Positives zu berichten. So konnte die erste Damenmannschaft unter der Regie von Ulrich Beckmann nach ihrem Aufstieg auf Anhieb den zweiten Tabellenplatz erklimmen und die zweite Mannschaft mit ihrem neuen Trainer Michael Zeidler sensationelle 18 Pluspunkte erreichen.

Insgesamt also lässt sich anknüpfend an die bisherigen Erfolge wiederholt Positives berichten, zumal das Löwenrudel im Handballkreis Düsseldorf auch quantitativ die meisten Seniorenteams stellt.   Ausblick

Es gilt weiterhin das Credo, sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten sukzessiv und vor allem nachhaltig weiterzuentwickeln. Das gilt auf der einen Seite für den sportlichen Bereich. Hier sollen die erste Herrenmannschaft als Aushängeschild des Ratinger Handballs in der kommenden Saison den elften Tabellenplatz erreichen und die anderen Mannschaften aufrücken, um jungen Talenten eine lückenlose Perspektive im eigenen Verein aufzeigen zu können. Aufbauend auf das Jahr der Jugend wird nun über Kooperationen mit Kindergärten und Schulen mit den Jüngsten anfangend ein Neuanfang gestartet.

Auf der anderen Seite muss aber auch die wirtschaftliche Situation weiter ausgebaut und in die nötige Infrastruktur investiert werden. Deshalb steht weiterhin die Gründung einer Spielbetriebs-GmbH auf der vereinsinternen Agenda, damit die angestrebte Professionalisierung abgeschlossen werden kann. Angedacht ist mittelfristig auch der Umzug in eine neue Geschäftsstelle.

Rückblick auf die Saison 2013/14

Rückblick auf die Saison 2012/13

Rückblick auf die Saison 2011/12