Löwen enttäuschen auf ganzer Linie 20.02.2017: Löwen enttäuschen auf ganzer Linie
Chancenlos: Das Rudel gegen Lemgo
Das Rudel taumelt dem Abstieg entgegen. Eine desillusionierende Leistung beschert den Löwen die achtzehnte Niederlage der Saison. Viel zu einfach machten sie es dem Gegner aus Lemgo, die beiden Punkte mit ins Lipperland zu nehmen. Das Fazit: Nur ein Handballwunder kann die Dumeklemmer jetzt noch retten.

Schon den Start in das Duell gegen die Bundesligareserve verschliefen die Gastgeber komplett. Simon Breuer, noch bester Löwe des Abends, konnte zwar den 2:2-Ausgleich markieren, keine neun Minuten später waren die Löwen beim 3:9 (12.) aber schon kurz davor, zerlegt zu werden. Arthur Giela zückte die grüne Karte und weckte die Mannschaft auf. Und seine Kopfwäsche zeigte tatsächlich Wirkung, bis zum 9:12 und 10:13 (23.) wehrte sich das Rudel. Doch anstelle die erhoffte Wende zu schaffen machte Lemgo schon vor der Halbzeitsirene alles klar. 12:20.

Der zweite Durchgang knüpfte nahtlos an die Schlussphase vor der Halbzeit an. Wie gelähmt führte das Rudel seine Zweikämpfe hinten und vorne, Lemgo musste nicht viel mehr machen als auf Fehler der Gastgeber zu warten. Der einzige Lichtblick blieben die Treffer von Breuer, doch auch er konnte nicht verhindern, dass das Rudel nach allen Regeln der Kunst zerlegt wurde. Das 23:38 bedeutete einen neuen Tiefpunkt, dem sich das Team nun stellen muss. Es geht um nichts weniger, als das eigene Gesicht zu wahren.

Aufstellung SG: Ferne, Zindel – Müller, Breuer (9), Kasal (1), Jacobs (4), Schütte (2/2), Schlierkamp (1), Maesch (3), Jäckel (1), Bartmann (1), Worm, Arnaud (1)