Löwen in Gummersbach zu formschwach 18.04.2016: Löwen in Gummersbach zu formschwach
Sieben Tore in Gummersbach: Dominic Kasal
Das Rudel findet im Oberbergischen nicht zu seiner Form und unterliegt der Zweitvertretung des VfL Gummersbach mit 36:34. Gleich zu Beginn gerieten die Löwen in Rückstand, dem sie über die gesamte Spieldauer hinterherliefen und erst Mitte der zweiten Hälfte am Punktgewinn schnuppern durften. Die Gastgeber setzten sich aber wieder ab und hielten den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

In den bisherigen Sonntagnachmittagsspielen fand das Rudel schnell die richtige Einstellung zum Spiel. Diese Serie konnte es an diesem Termin allerdings nicht fortsetzen. Der 1:1-Ausgleich durch Fabian Bednarzik (3.) war der einzige Gleichstand des Abends, schnell ging Gummersbach deutlich und dauerhaft in Front. Daran änderten auch die Anschlusstreffer zum 4:2 (9.) und 6:3 (11.) wenig, zu löchrig war die Dumeklemmer-Defensive an diesem Abend. Über 10:5 und 12:7 (18.) entglitt den Gästen langsam aber sicher der Zugriff zur Partie, doch der eingewechselte Malte Jaeger hielt mit einigen guten Paraden seine Farben halbwegs in Schlagdistanz. Dass die Gastgeber aber insgesamt wacher und galliger auftraten, zeigte exemplarisch die letzte Aktion vor der Halbzeit, als in eigener Überzahl und wenigen verbleibenden Sekunden auf der Uhr ohne große Gegenwehr das 17:12 hingenommen wurde.

Nach der Pause rissen sich die Dumeklemmer wieder ein bisschen mehr zusammen, Jaeger parierte regelmäßig gute Einwurfchancen und vorne zeigte sich vor allem Florian Schlierkamp abschlusssicher, sein 19:16 (36.) läutete die stärkste Phase seiner Mannschaft ein. Drei weitere Treffer ließ er folgen, beim 21:20 (44.) waren die Löwen auf einmal wieder voll im Spiel. Doch genauso stark sie sich herangekämpft hatten, so schnell gaben sie die erarbeitete Chance wieder her. Damian Janus kassierte eine Zeitstrafe, die Gummersbach nutzte um wieder Fahrt aufzunehmen, die zu einem 9:2-Lauf führte und beim 30:23 (50.) die Vorentscheidung bedeutete

Dominic Kasal brachte noch einmal frischen Wind und steuerte einige sehenswerte Tore bei, die beim 32:28 (54.) oder 33:30 (55.) eine Wende hätten einleiten können. Insgesamt aber war das Rudel in zu vielen Teilen inkonstant, um den Spielverlauf entscheidend zu verändern. Sebastian Bartmanns Doppelschlag zum Ende der Begegnung brachte die 36:34-Ergebniskosmetik, das Ergebnis aber lässt die Löwen auf den zehnten Tabellenrang abrutschen.

Aufstellung SG: Stecken, Jaeger – Bednarzik (2), Breuer (6), Janus (2), Schütte (3/2), Schlierkamp (5/1), Bartmann (5), Schulz, Kasal (7), Dobrolowicz (1), Eckervogt (3)