Löwen gelingt Revanche – 32:23 gegen Langenfeld 16.08.2015: Löwen gelingt Revanche – 32:23 gegen Langenfeld
Simon Breuer und das Löwenrudel überzeugten im Test
Das Löwenrudel macht einen weiteren Schritt nach vorn und gestaltet im Testspiel gegen die SG Langenfeld vieles besser als noch vor Wochenfrist. War es im Halbfinale des Pirates-Cup in Leichlingen noch chancenlos gegen den Oberligisten, dreht sich nun das Blatt und Coach Ratka sah ein überzeugendes 32:23 seiner Jungs.

Vor genau acht Tagen war die Handballwelt der Löwen nicht ganz in Ordnung. In Leichlingen unterlagen die Löwen der SGL. Die zeigte sich wacher, bissiger und variabler als die Löwen, gewann letzen Endes völlig verdient und sorgte dafür, dass Ratka noch viel Arbeit auf sich zukommen sah. Gestern gab sein Team aber die sportliche Antwort. Trotz müder Beine zeigte sich das Rudel in allen Bereichen verbessert und von der ersten Minute an gewillt, die Schmach der vergangenen Woche vergessen zu machen. Früh setzte es sich ab, führte mit 8:2, SGL-Coach Werkmeister zückte die grüne Karte. “Hiernach haben wir ein bisschen den Faden verloren. Das müssen wir noch lernen, hiernach unseren Stiefel weiter durchzuziehen.”, findet Richard Ratka einen Kritikpunkt am Spiel. Denn der Gast kämpfte sich zurück und nutzte die nun häufiger auftretenden Fehler der Löwen. Beim Stand von 12:11 endete Durchgang eins.

Nach dem Wechsel geschah dann Erfreuliches, denn trotz einiger Wechsel war kein Bruch im Spiel erkennbar. Und auch die sich immer mehr anbietende Variante im Innenblock mit Neuzugang Yannick Eckervogt steht sinnbildlich für die Zielsetzung der Löwen in der anstehenden Saison. “Uns wird man nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen und darauf müssen wir eingestellt sein. Deshalb erarbeiten wir uns in vielen Bereichen Alternativen, die uns helfen werden schwerer auszurechnen zu sein.”, verrät Ratka worauf es ihm ankommt. Die letzten Spielminuten nutzte das Rudel um zum deutlichen 32:23 davonzuziehen und auch die Tatsache, dass die Löwen trotz der Müdigkeit nicht nachließen dürfte für einen positiven Eindruck gesorgt haben.