Rudel klebt am Tabellenende 13.12.2016: Rudel klebt am Tabellenende
Fanden zu selten die Lücken: Carsten Jacobs und das Rudel
Das Löwenrudel klebt am Tabellenende fest. In Baunatal kassiert es nach schwacher Leistung eine unnötige Niederlage und steht auf dem vorletzten Rang. Am kommenden Samstag ergibt sich gegen den TV Korschenbroich die letzte Chance des Jahres, Punkte zu holen.

Es gab schon launigere Heimfahrten für die Löwen. Nach der Partie gegen die GSV Eintracht Baunatal hingen die Köpfe bei jedem einzelnen Dumeklemmer. Soeben hatten sie nach einer unterdurchschnittlichen Leistung die Zähler in Hessen liegenlassen. Besonders ärgerlich aber war es, dass trotzdem mehr drin war. Bis in die 52. Spielminute war beim 26:26 alles möglich. Doch Pech und Unzulänglichkeiten standen dem Rudel im Wege.

Schwer fanden die Dumeklemmer ins Spiel. In der weitläufigen Rundsporthalle herrschte vorweihnachtliche Festtagsstimmung. Besinnlich und ruhig verfolgten nicht nur die Zuschauer zunächst das Geschehen, auch die Löwen waren vor allem in der Anfangsphase träge und lethargisch. Das nutzten die Gastgeber aus, mussten allerdings auch nicht besonders viel dafür tun. Gegenstöße schraubten bis zum 10:6 (14.) den Löwen-Rückstand in die Höhe, ehe ihre wohl beste Phase anstand. Simon Breuer begann und beendete einen 6:1-Lauf des Rudels, nach dem sie sich plötzlich selbst in Vorlage sahen (11:12, 21.). Und beim 12:15 durch Timo Worm schien es, als wären die Dumeklemmer voll im Spiel.

Ein Trugschluss, der allerdings auch in nun teils fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen begründet lag. Keine zweieinhalb Minuten brauchte der GSV, um erneut das Blatt zu wenden und seinerseits mit 16:15 in Führung zu gehen. Und beim 18:15 war das Teildesaster für die Löwen kurz vor der Halbzeit perfekt. Doch das Rudel bewies Charakter, ließ sich nicht abschütteln oder unterkriegen und glich in der 50. Spielminute zum 25:25 aus. Und als ein verwandelter Siebenmeter die erste Löwenführung der zweiten Halbzeit brachte, schien auf einmal alles drin. Doch sehr zum Leidwesen von Breuer und Co. waren es von nun an nur noch die Gastgeber, die drauflegen konnten. Pfostentreffer im Angriff und unnötige Zweiminutenstrafen hinten ließen das Spiel entgleiten, beim 30:27 in der 57. Minute war die Messe gelesen.

Unter dem Strich eine Niederlage, die gleich mehrfach schmerzt. Trotz schlechter Leistung wäre gegen einen konstant spielenden Gegner mehr drin gewesen. Mit der elften Saisonniederlage kleben die Löwen im Tabellenkeller fest, während die Konkurrenz stetig punktet. Im letzten Heim- und Saisonspiel des Jahres haben die Dumeklemmer gegen den TV Korschenbroich (Sa., 18 Uhr) die nächste Chance, es besser zu machen.