Rudel empfängt Longerich 08.09.2016: Rudel empfängt Longerich
Bilden den Löwen-Innenblock: Damian Janus, Nikolai Lenz und Sebastian Bartmann
Heimspielauftakt für das Löwenrudel! Am kommenden Samstag empfangen die Jungs von Spielertrainer Simon Breuer den Longericher SC in der Höhle der Löwen. Nach der guten Vorstellung in Neuss ohne Punkte will man nun die ersten Zähler einfahren.

Spiele gegen den Longericher SC hat es in der Historie beider Vereine zwar erst wenige gegeben, die emotionale Komponente spielt in jeder Begegnung aber immer eine herausragende Rolle. Die ehemaligen Relegationsgegner lieferten sich in jedem der Aufeinandertreffen heiße Fights, bisher mit ausgeglichener Bilanz. Jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen stehen zu Buche. Ein Aspekt scheint allerdings von besonderer Bedeutung zu sein: Die Spielstätte. Denn in jedem Fall verließ die Heimmannschaft als Sieger das Parkett. Eine Serie, welche die Löwen gerne ausbauen würden.

Doch genau so wird der Gast versuchen, dieser Serie nun endlich ein Ende zu setzen. Am ersten Spieltag holten die Jungs von Chris Stark gegen die SGSH daheim einen Punkt. Gefühlt hatten die Kölner einen Punkt verloren, die zeitweilige Führung in Durchgang zwei konnte nicht ins Ziel gebracht werden. Zur aktuellen Spielzeit hat sich der LSC, der in seiner Premierensaison Platz 7 einfuhr, auf den Schlüsselpositionen verstärkt. Am Kreis stößt der ehemalige Leichlinger Felix Janssen dazu, im Tor verstärkt der ehemalige Junglöwe Nils-Thorben Schmidt das Team. Von jeweils einer Halbposition feuern Marian Dahlke und Daniel Koenen auf das gegnerische Tor. Im Gesamtpaket um den letztjährigen Torschützenkönig Benjamin Richter kann der LSC also mit einem mehr als überdurchschnittlichen Kader aufwarten.

Das Rudel wird bei seiner Heimpremiere alles daran setzen, die ersten Pluspunkte einzufahren. Auch, wenn Arthur Giela nicht mit dabei sein kann. Dessen Handbruch hat sich zwar bereits bestätigt, Glück im Unglück war aber wohl doch dabei. Eine befürchtete Operation hat sich zerschlagen, die Ausfallzeit beschränkt sich demnach wahrscheinlich auf gute zwei Monate. Den Ausfall kompensieren die Löwen durch ihren breiter aufgestellten Kader. Timo Worm rückt auf und schließt gemeinsam mit allen anderen Rückraumakteuren die aufgetretene Lücke. “Wir brennen auf unser erstes Heimspiel und wollen mit derselben Einstellung wie in Neuss zu Werke gehen. Dann ist alles möglich gegen einen starken LSC”, freut sich Kapitän Ben Schütte auf das neue Duell.