Zwote beginnt Endspurt mit Sieg 07.03.2017: Zwote beginnt Endspurt mit Sieg

Die Karnevalspause der Landesliga kam für die Ratinger Löwen ganz gelegen. Ein paar Tage Abstand von Ball und Halle waren notwendig, nachdem vor zwei Wochen bei der HSG Velbert/Heiligenhaus das zweite von drei Spielen im Februar verloren ging. Zu alter Stärke zurück finden war die Devise und mit diesem Ziel im Hinterkopf, traf sich das Team hochmotiviert zur Vorbereitung auf den kommenden Gegner, die DJK Essen Altendorf. Der Trainer verdeutlichte ein ums andere Mal, dass sein Team nun neun Endspiele vor der Brust hat, einen weiteren Punktverlust darf man sich einfach nicht erlauben und mit genau dieser Einstellung starteten die Dumeklemmer in den 18. Spieltag und das Heimspiel gegen die Gäste aus dem Essener Norden.

Marcel Müller, Alex Schult und Hendrik Jänsch standen dem Trainer nicht zur Verfügung, dafür war aber Fabian Zarnekow wieder mit an Bord, der nach seinem Ausflug zu den ersten Herren und der dazugehörigen Knieverletzung wieder mit dem Team trainierte, im Kader stand, im Wettkampf aber noch geschont wurde. Gleich zu Beginn drückten die Löwen aufs Gas und konnten nach dem 2:2 schnell auf 8:3 davon ziehen. Die Roten profitierten vor allem von ihrer guten und robusten Abwehrarbeit, die den kleingewachsenen Altendorfer Rückraum immer wieder vor Probleme stellte. Nach einer kurzen ruhigeren Spielphase, in der man den Abstand bis zum 11:6 aufrecht erhalten konnte, offenbarte sich die konditionelle Überlegenheit der Hausherren. Über die schnellen Außen Nitzschmann und Steppke konnten die Löwen ihre gute Deckungsleistung in schnelle Tore umwandeln, sodass der starke Schlussspurt nach dem 15:8 im 19:9 Halbzeitstand gipfelte. Angesichts dieser guten Leistung konnte Löwenbändiger Hoft rund um zufrieden sein, vor allem aber die Einstellung in den Köpfen seiner Spieler spiegelte genau das wieder, was man sich zu Beginn der Trainingswoche vorgenommen hatte.

In diesem Sinne wollten sich die Löwen mit dem Halbzeitstand nicht zufrieden geben und hielten ihr Tempo weiter hoch. Schritt für Schritt konnte die Führung weiter vergrößert werden, sodass nach dem 21:10 und 25:12 schließlich ein 27:13 auf der Anzeigetafel der Gothaer Straße stand. Über die Außen, als auch in der zweiten Welle über Mateusz Dobrolowicz und Kreisläuferbullen Salim Jahan Bakhsh waren die Ratinger mit ihrem Tempospiel ein ums andere Mal erfolgreich, sodass Leszek Hoft in der Schlussphase durchwechseln konnte und auch seine Junglöwen noch etwas Spielzeit sahen. Bis zum Schlusspfiff konnte die Führung sogar noch auf ein ansehnliches 32:16 vergrößert werden, das den zweithöchsten Ratinger Saisonsieg markiert.

Unter dem Strich war es nicht nur die Leistung auf der Platte, sondern auch die Leistung im Kopf die überzeugte. Mit dem deutlichen Sieg haben die Löwen ihrem Ärger Luft gemacht und den Endspurt eingeläutet. Vor allem die Abwehr knüpfte nach dem Debakel in Velbert wieder an alte Leistungen an und zeigte sich hinsichtlich der kommenden Woche kampfbereit. Diese will man mit dem selben Kampf und dem selben Willen angehen – das Saisonziel fest im Blick! Das erste von neun Endspielen ist geschafft.

Hoffend v.K., Loose – Dobrolowicz 6, Schlierkamp 6/4, Nitzschmann 6, Steppke 5, Jahan Bakhsh 5, Lindner 2, Oppitz 1, Achenbach, Holtgrave, Ditzhaus, Zarnekow.