Löwen testeten in Dormagen 04.08.2016: Löwen testeten in Dormagen
Schied verfrüht aus: Neuzugang Timo Worm
Beim gestrigen Test in Dormagen zeigen die Löwen erneut zwei Gesichter. Gute Ansätze wechselten sich wie schon beim eigenen Sven-Maletzki-Cup mit vermeidbaren Fehlern ab. Beiden Teams war die Anstrengung der Vorbereitung anzumerken, der TSV nutzte seine Möglichkeiten gegen Mitte der zweiten Halbzeit konsequenter aus und kam so zu einem 26:21-Sieg in eigener Halle.

Ohne die beiden Linkshänder Lennard Maesch und Dominik Jung sowie die Halblinken Arthur Giela und Mateusz Dobrolowicz standen Spielertrainer Simon Breuer neun Feldspieler zur Verfügung. Auf der vakanten Rechtsaußenposition behalfen sich die Löwen mit wechselnder Besetzung und das Fehlen der Stammkräfte war gerade in der ersten Halbzeit kaum spürbar. Eine schnelle 4:1-Führung der Löwen zeigte, dass sich die verbliebenen Spieler gut eingestellt hatten. Der Schwung der Anfangsphase aber konnte zumindest in der Offensive nicht fortgeführt werden, oft war viel Investition nötig bei vergleichsweise geringem Ertrag. So kamen die Dormagener Tor um Tor heran und kurz vor dem Seitenwechsel gingen die Gastgeber erstmals in Führung, der Halbzeitstand von 11:10 war leistungsgerecht.

Der Start in Halbzeit zwei verlief ähnlich zum bisherigen Spielverlauf. Aber nicht lange, nach etwa vierzig gespielten Minuten ging den Löwen spürbar die Luft aus. Auch, weil der beherzt auftretende Timo Worm seine dritte Zeitstrafe kassierte und von nun an zum Zuschauen verdammt war und so die Belastung auf noch weniger Schultern verteilt werden konnte. Der TSV zog Tor um Tor davon, erst in den letzten zehn Spielminuten gelang es dem Rudel wieder ein wenig die Initiative zu ergreifen. Das abschließende 21:26 interpretierte Breuer so: “Beide Mannschaften gingen dezimiert in den Test und man konnte sehen, dass auf beiden Seiten noch ein Findungsprozess im Gange ist. Während unsere Defensive eine ordentliche Leistung abgerufen hat zeigen 21 geworfene Tore, wo wir in den kommenden Tagen und Wochen angreifen müssen. Insgesamt war es ein guter Test und ein weiterer Schritt nach vorn.”