Löwen trauern um Goran Suton 01.12.2016: Löwen trauern um Goran Suton

Die Handballwelt trauert und mit ihr die SG Ratingen. In der Nacht von Freitag auf Samstag verstarb völlig unerwartet Goran Suton. Der ausgewiesene Handballfachmann hinterlässt seine Ehefrau Elma und die beiden Söhne Tim und Sven. Auch im Rudel entsteht durch sein viel zu frühes Ableben eine nicht zu füllende Lücke.

Die Löwen durften Goran Suton in den letzten Wochen an ihrer Seite wissen. In einer schwierigen Situation war es Goran, der von sich aus seine Hilfe anbot und der ersten Herrenmannschaft an seinem unglaublich reichen Erfahrungsschatz teilhaben ließ. Innerhalb kürzester Zeit gewann er jeden einzelnen Löwen mit seiner offenen und ehrlichen Art für sich. Denn schnell merkten sie, dass die von ihm verfolgten Ansätze von tiefgreifender Substanz geprägt sind und innerhalb kürzester Zeit spürbare Erfolge brachten. Bezeichnend für Gorans Persönlichkeit waren die Umstände, unter denen er zum Rudel stieß. Ohne Erwartung einer Gegenleistung wollte er nur im Hintergrund handeln, besuchte die Heimspiele der Löwen und suchte von der Tribüne aus nach Verbesserungspotentialen. Er ließ nicht zu, dass durch sein Auftreten bestehende Strukturen beeinflusst wurden und stellte seine große Reputation als Bundesligatrainer nie in den Vordergrund. Bis Weihnachten sollte er die Mannschaft im mentalen Bereich und den Trainingseinheiten unterstützen und war fortan fester Bestandteil des Trainerteams des Rudels.

Auch wenn Spieler und Verantwortliche der ersten Mannschaft Goran nur wenige Wochen kennen lernen durften, so schmerzt sein Verlust sehr. Die SG Ratingen trauert und spricht den Hinterbliebenen ihr tief empfundenes Beileid aus.