15.04.2018: Rudel nimmt Revanche in Homberg

Neun Buden: Carsten Jacobs

Mit ihrem 27:29-Auswärtssieg haben die Löwen eine der dicken Scharten aus der Hinrunde ausgewetzt. Beim VfB Homberg nehmen sie erfolgreich Revanche und entführen die Zähler 20 und 21 aus den elf Spielen der Rückrunde. Bester Torschütze in Homberg war Carsten Jacobs mit neun Treffern.

Das Hinspiel saß noch tief in den Löwenköpfen. Die Homberger hatten dem Rudel den Schneid abgekauft und mit einem deutlichen 20:27 einen dicken Stachel im Fleisch jedes einzelnen Löwen hinterlassen. Den wieder zu entfernen war die Zielsetzung für den Samstagabend und dementsprechende gingen die Dumeklemmer in Duisburg von der ersten Sekunde an zu Werke. Aus dem Rückraum waren Carsten Jacobs und Lars Jäckel erfolgreich, legten das 0:2 vor und auch wenn Homberg zunächst ausgleichen konnte, war das Rudel der Taktgeber. Yannik Nitzschmann setzte einen Doppelpack drauf, ein feiner Heber und ein Dreher im Gegenstoß ließ VfB-Torwart und Ex-Löwe Malte Jaeger keine Chance sich auszuzeichnen. Einziges Manko im Löwenspiel war die mangelnde Ausbeute aus einer vermeintlichen Überlegenheit, zu viele leichte Fehler ermöglichten dem Gastgeber am Ball zu blieben.

So wiederholte sich, was die Anfangsphase gezeigt hatte. Das Rudel legte vor und Homberg kam wieder zurück. So war auch das 9:13 (26.) durch Dominik Jung kein Ruhekissen, knapp neunzig Sekunden später war der hart erarbeitet Vorsprung beim 12:13 beinahe wieder Makulatur. Aber die SG war heiß, wollte den Sieg unbedingt und ließ sich auch von eigenen Unzulänglichkeiten nicht vom eingeschlagenen Kurs abbringen. Aus dem 13:15-Pausenstand heraus setzten sie sich bis zum 21:26 ab, dreiviertel der Spielzeit waren bereits absolviert. Eine Vorentscheidung ließ aber weiterhin auf sich warten, ein erneuter Torwartwechsel und taktische Umstellungen bei den Gastgebern brachten noch einmal Unruhe in das Spiel der Ratinger. Bis zum 24:26 kämpfte sich Homberg heran, doch das Rudel blieb cool. Yannik Nitzschmann und Lennard Maesch besorgten das 24:28 (57.).

Abermals waren es Gastgeschenke, die das Endergebnis beim 27:29 noch einmal offen aussehen ließen. Doch als Jascha Schmidt eine Minute vor dem Ende einen Siebenmeter entschärfte und die Löwen sich nicht noch einmal den Ball entlocken ließen, war die Partie gelaufen und die Revanche geglückt. Am kommenden Samstag steigt dann in der Höhle der Löwen das Verfolgerduell mit dem TuS Opladen. Abermals gibt es eine auszuwetzende Scharte, mit 37:33 hatten die Dumeklemmer in fremder Halle das Nachsehen. Wie es mit einer Revanche funktioniert, haben sich die Löwen selbst gezeigt.

Aufstellung SG: Schmidt, Ferne - Funke (2), Jung (3), Jacobs (9), Müller (2), Maesch (1), Schütte, Nitzschmann (5/2), Mergner (3), Jäckel (3), Worm (1), Jonovski