13.02.2018: Etienne Mensger wieder Spieler im Rudel

Zurück im Rudel: Etienne Mensger

Eine bedeutende Neuverpflichtung ist den Löwen für die kommende Spielzeit gelungen. Neben der sportlichen Komponente spielt dabei die emotionale Ebene eine gewichtige Rolle. Mit Etienne Mensger kehrt ein Löwe nach vier Jahren zurück ins Rudel, der zur äußerst erfolgreichen A-Jugendbundesligamannschaft gehörte und der SG Ratingen stets verbunden blieb.

Die Sache ist einfach rund. Etienne Mensger, ein altbekanntes Gesicht im Ratinger Handball, kehrt zu dem Verein zurück, mit dem er seine erfolgreichste Ausbildungszeit absolvierte. Nach einem vierjährigen Intermezzo bei den Adlern aus Königshof streift er ab der Spielzeit 2018/2019 wieder das Löwenfell über. Die Entscheidung zurückzukehren fiel dem in Moers wohnhaften Rechtsaußen recht leicht. Als amtierender Trainer der dritten Herrenmannschaft und Jugendkoordinator des Rudels war der Kontakt nach Ratingen nie abgerissen, nun erfolgt also auch die Rückkehr auf aktiver Ebene.

"Nach meiner Zeit in Königshof war es an der Zeit, noch einmal etwas zu verändern. Ich möchte gerne wieder mehr trainieren und sehe mich noch nicht am Ende meiner persönlichen Entwicklung. Die wird in Zusammenarbeit mit Khalid Khan bestimmt noch einmal vorangetrieben, darauf freue ich mich jetzt schon. Die Sache wird dadurch rund, dass ich mit Yannik Nitzschmann einen Gegenpart haben werde, dessen Entwicklung ich selbst als Jugendtrainer vorangetrieben habe. Das ist schon irgendwie witzig und insgesamt war die Entscheidung ziemlich leicht zu fällen", so Mensger zu seiner Zusage.

Und dass sich Bastian Schlierkamp über die Verpflichtung freut, steht außer Frage: "Es ist uns gelungen, Etienne mit einem wirklich großen Paket an uns zu binden. Er trägt das Löwengen in sich und identifiziert sich vollauf mit dem Rudel. Das hat er auch während der Zeit in Königshof nachhaltig unter Beweis gestellt, was nicht zuletzt die erfolgreiche Arbeit mit der dritten Mannschaft beweist. Zukünftig wird er als Jugendkoordinator fungieren und eine Jugendmannschaft als Trainer begleiten. Und weil selbstverständlich auch die sportliche Ebene passt und Eti sich noch immer weiterentwickelt, freue ich mich über seine geglückte Verpflichtung wirklich sehr!"